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Eigentumsarchitektur · Orientierungsmodell

Was passiert mit Ihrem Vermögen in der vierten Generation?

Die meisten Menschen planen für ihre Kinder. Nur wenige betrachten, was mit ihrem Vermögen nach 60, 90 oder 120 Jahren geschieht. Dieses Tool zeigt vereinfacht, wie sich Eigentum, Vermögen und Kontrolle über mehrere Generationen entwickeln können.

Die eigentliche Frage ist nicht nur: Wie viel Vermögen bleibt?

Wer besitzt?
Wer entscheidet?
Wird Vermögen aufgeteilt – oder bleibt es gebündelt?

Dieses Tool vergleicht drei Eigentumsordnungen:

Welt A

Privatvermögen

Das Vermögen wird bei Erbgängen aufgeteilt. Aus einem Topf entstehen viele unabhängige Eigentümer – mit eigenen Interessen und Entscheidungsrechten.

Welt B

Familienstiftung

Das Vermögen bleibt als ein Kapitalstock gebündelt. Eigentümer ist die Stiftung. Nachkommen sind Destinatäre – Begünstigte, aber nicht Eigentümer.

Welt C

Hybridmodell

Ein Teil bleibt privat und flexibel. Ein Teil wird dauerhaft strukturiert. Häufig praxisnäher als eine „Alles-oder-nichts"-Entscheidung.

Generationen-Simulation

Vereinfachtes Illustrationsmodell – kein Steuer- oder Rechtsrechner. Dieses Tool zeigt nur vereinfachte Wirkungsrichtungen. Die dargestellten Werte sind Beispielrechnungen, keine Prognose und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Es ersetzt keine persönliche Beratung.
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Was die drei Welten bedeuten

Welt A

Privatvermögen

Stärken
  • Maximale Flexibilität und freier Zugriff
  • Keine laufenden Stiftungskosten
  • Jeder Erbe entscheidet selbst
  • Einfache Handhabung im Alltag
Herausforderungen
  • Vermögen wird bei Erbgängen aufgeteilt
  • Mehrere unabhängige Eigentümer entstehen
  • Entscheidungsrechte verteilen sich auf viele
  • Erbengemeinschaften können blockieren
Welt B

Familienstiftung

Stärken
  • Ein Kapitalstock bleibt langfristig erhalten
  • Eigentum wird nicht auf Nachkommen verteilt
  • Entscheidungen folgen einer verbindlichen Satzung
  • Generationenübergreifende Ordnung möglich
Herausforderungen
  • Weniger Flexibilität als Privatvermögen
  • Laufende Verwaltung und Kosten
  • Verfügungsgewalt geht auf Stiftungsorgane über
  • Satzung muss sorgfältig gestaltet werden
Welt C

Hybridmodell

Stärken
  • Privatvermögen bleibt flexibel und zugänglich
  • Stiftungskapital schafft dauerhafte Ordnung
  • Nicht alles muss eingebracht werden
  • Häufig praxisnäher als Alles-oder-nichts
Herausforderungen
  • Aufteilung muss sorgfältig geplant werden
  • Verschiedene Vermögensbausteine wirken unterschiedlich
  • Laufende Abstimmung zwischen beiden Strukturen

Grenzen des Modells

Dieses Tool ist eine strategische Orientierung. It ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Nachfolgeberatung.

  • Keine individuelle Satzungsprüfung
  • Keine vollständige Erbschaftsteuerberechnung
  • Keine Pflichtteilsberechnung
  • Keine Patchwork-Sonderfälle
  • Keine Unternehmensbewertung
  • Keine Immobilien-Einzelfallprüfung
  • Keine Aussage, dass eine Stiftung immer sinnvoll ist

„Der Simulator zeigt Wirkungsrichtungen – keine endgültigen Entscheidungen."

Wann eine Familienstiftung prüfenswert wird

👨‍👩‍👧‍👦

Mehrere Kinder oder Familienstämme

Wenn Vermögen nicht in immer mehr Einzelteile zerfallen soll und klare Regeln für alle Beteiligten sinnvoll sind.

🏢

Immobilien oder Unternehmensanteile

Wenn Vermögen schwer teilbar ist und gemeinsam gesteuert werden soll – ohne Erbengemeinschaft.

Generationenübergreifendes Denken

Wenn nicht nur Kinder, sondern auch Enkel und Urenkel Teil der Vermögensplanung sein sollen.

⚖️

Hybrid statt Alles-oder-nichts

Wenn ein Teil des Vermögens flexibel bleiben und ein anderer Teil dauerhaft geordnet werden soll.

Ihre Eigentumsarchitektur entsteht nicht im Rechner

Der Simulator zeigt, was langfristig passieren kann. Die konkrete Struktur entsteht erst aus Ihrer Familie, Ihrem Vermögen, Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft.

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